Alpine

Schmidhofer holt sich die Abfahrtskugel beim Weltcup-Finale in Soldeu

Nicole Schmidhofer hat kurz vor Saisonende aus Sicht der Fischer Race Family noch einmal ein kräftiges Ausrufezeichen gesetzt. Beim Damen-Finale des alpinen Ski-Weltcups in Andorra landete sie unter schwierigen Windverhältnissen zwar nur auf Platz elf, der Gesamtsieg in der Abfahrtswertung war ihr damit aber nicht mehr zu nehmen. 

Mit ihrem erstmaligen Gewinn derAbfahrtskugel gelang der 29-jährigen Steirerin die Krönung einer herausragenden Weltcupsaison, in deren Rahmen sie unter anderem drei Siege – darunter zwei in der Abfahrt – feiern durfte.

"Wenn du teilweise Hocke fährst, wo man eigentlich nicht Hocke fahren kann, weil du normal viel mehr Speed hast, dann weißt du schon, dass dir die Tore entgegenstehen", kam Schmidhofer auf die widrigen Bedingungen zu sprechen. Die Tatsache, dass das Rennen für Schmidhofer nicht nach Wunsch verlaufen ist, dürfte für sie angesichts ihres Erfolges aber nur einen kleinen Wermutstropfen bedeuten. "Die Kugel hat einen hohen Stellenwert, das ist eine Leistung über die gesamte Saison. Ich bin megahappy", so Schmidhofer.

Kriechmayr Dritter in der Abfahrts-Gesamtwertung

Ein erfreuliches Ergebnis konnte auch Fischer-Ass Vincent Kriechmayr bei der finalen Saisonabfahrt der Herren erzielen. Der gebürtige Oberösterreicher schrammte mit Rang Fünf zwar knapp am Siegerpodest vorbei, doch mit seiner Leistungsicherte er sich den dritten Rang in der Abfahrts-Gesamtwertung.