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Deutsches Mixed Team unschlagbar

Die deutschen Skispringer Katharina Althaus, Markus Eisenbichler (beide GER, Fischer), Juliane Seyfarth (GER) und Karl Geiger (GER, Fischer) haben zum Ende der Weltmeisterschaften in Seefeld (AUT) eine weitere Goldmedaille gewonnen. Silber holten sich nach spannendem Duell mit Deutschland Eva Pinkelnig (AUT), Philipp Aschenwald, Daniela Iraschko-Stolz und Stefan Kraft (alle AUT, Fischer). Bronze ging an Anna Odine Strøm (NOR, Fischer), Robert Johansson (NOR), Maren Lundby (NOR, Fischer) und Andreas Stjernen (NOR).

Im ersten Durchgang lagen größtenteils die Österreicher in Führung, bis Stefan Kraft bei schlechtem Wind einen schlechten Sprung zeigte und kurz darauf ein starker Karl Geiger das deutsche Team in Führung brachte, obwohl er etwas früh am Tisch war. Im Finale war das deutsche Quartett nicht mehr zu schlagen mit Sprüngen auf 103, 107, 103 und 107 Meter, mit denen sie allen anderen Teams mindestens 20 Punkte abnahmen. "Mir liegt die Schanze, es macht Spaß hier zu springen vor der Kulisse. Der Karle ist so cool und hat die Ruhe weg. Ich wusste, der bringt das runter", meinte Katharina Althaus nach dem Erfolg. Markus Eisenbicher war zumindest mit seinem Finalsprung zufrieden, im ersten Durchgang hatte er 13 Punkte eingebüßt: "Bei meinem ersten Sprung war ich etwas früh am Tisch. Aber ich bin ruhig geblieben und im zweiten Durchgang habe ich es besser gemacht." Karl Geiger, der heute ein sehr souveräner Schlussspringer war, meinte: "Ich habe mir einfach einen gescheiten Sprung vorgenommen und das ist mir gelungen. Als ich unten war, brandete Jubel auf, ich dachte mir dann, das ist ein gutes Zeichen." Die Österreicher gewannen mit 22 Punkten Rückstand Silber vor den Norwegern, die nie in den Zweikampf um Gold eingreifen konnten. Vor allem Maren Lundby und Andreas Stjernen haderten mit ihren Sprüngen, so dass es sogar mit den Slowenen Ursa Bogataj (SLO), Ziga Jelar (SLO, Fischer), Nika Kriznar (SLO) und Peter Prevc (SLO, Fischer) eng wurde, die mit nur acht Punkten Rückstand Vierte wurden. Auch die Japaner Yuki Ito, Yukiya Sato, Sara Takanashi und Ryoyu Kobayashi (alle JPN) verpassten die Medaille nur um zehn Punkte.

=> HS109 Mixed Seefeld (AUT)