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Nilsson und Klæbo gewinnen Davoser Sprint

Stina Nilsson (SWE, Fischer Ski und Bindungen) und Johannes Høsflot Klæbo (NOR, Fischer Ski, Bindungen und Schuhe) heißen die Sieger im Freitilsprint beim Langlauf Weltcup in Davos (SUI).

Wieder fand das Finale ohne norwegische Beteiligung statt mit Stina Nilsson als Favoritin, die dieser Rolle auch voll gerecht wurde. Nach der ersten Runde übernahm die Schwedin die Führung und konnte einen kleinen Vorsprung herauslaufen, den sie diesmal auch bis ins Ziel hielt. "Ich mag Davos, gerade wenn die Bedingungen so sind wie heute und die Zuschauer so tolle Stimmung machen. Ich mag die Höhe und habe keine Probleme, mich daran zu gewöhnen", freute sich Stina Nilsson, die mit ihrem Sieg eine einjährige Durststrecke im Weltcup beendete. Außerdem sorgte sie weiter für Abwechslung als fünfte Siegerin der letzten fünf Freistilsprints. Natalia Nepryaeva ging ihre Heats immer sehr vorsichtig an und setzte erst kurz vor Schluss von ganz hinten zum Endspurt an. Im Finale reichte es mit dieser Taktik nur zum vierten Platz. Katja Visnar (SLO, Fischer Ski, Bindungen und Schuhe) wurde Fünfte.

=> Sprint Davos (SUI)

Die Zusammensetzung des Finals war lange unklar, nachdem es im Halbfinale einen Sturz auf der Zielgeraden zwischen Pellegrino (ITA) und Fossli (NOR) gegeben hatte, für den der Italiener aber nicht bestraft wurde, so dass er als Vierter noch ins Finale kam. Nach dem Start zum Finale lag der Italiener ganz hinten, während vorn Johannes Høsflot Klæbo und Lucas Chanavat (FRA, Fischer Ski, Bindungen und Schuhe) ein sehr hohes Tempo anschlugen. Im ersten Anstieg griff Pellegrino dann an und schob sich auf Platz drei in Lauerposition, während Gleb Retivykh (RUS, Fischer Ski, Bindungen und Schuhe) und Eirik Brandsdal (NOR, Fischer Ski, Bindungen und Schuhe) bereits auf der ersten Runde den Anschluss verloren. Als Klæbo am Berg angriff, fiel auch Baptiste Gros (FRA) zunächst zurück, war im Zielsprint aber wieder zur Stelle, um sich einen Podestplatz vor Lucas Chanavat zu holen. Johannes Høsflot Klæbo und Federico Pellegrino konnte er aber nicht mehr einholen. Für den Norweger, der diesmal bis zur Ziellinie durchsprintete, war es der erste Saisonsieg nach einer Pannenserie und einem Verkehrsunfall am Mittwoch: "Ich hatte einige Schwierigkeiten und es ist schön, wieder zurück zu sein. Pellegrino ist immer sehr stark im Freistilsprint, immer kämpfen wir gegeneinander und es ist schön, diesmal wieder ganz oben zu stehen."

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