Alpine

Willkommen in der Fischer Race Family Jasmine Flury

Die Speed-Spezialistin Jasmine Flury wird ab der kommenden Saison mit Fischer an den Start gehen. Im Interview erzählte uns die 27-jährige Schweizerin was sie dazu veranlasst hat, zu Fischer zu wechseln, wo und wie sie am besten Kraft tankt ist sowie ihre Ziele für die neue Saison:

1. Jasmine, wir freuen uns sehr, dich in der Fischer Race Family zu begrüßen!
Wie und warum bist du zum Entschluss gekommen, in Zukunft mit Fischer an den Start zu gehen?

Vielen Dank, ich freue mich Teil der Fischer Race Family zu sein. Ende Saison war für mich klar, dass ich Skitesten möchte, um einfach einmal zu spüren, wie sich ein anderes Material anfühlt. Bereits nach dem ersten Telefonat mit Fischer hatte ich ein gutes Grundgefühl. Dieses Gefühl bestätigte sich, als ich zum Skitest nach Österreich reiste. Ich war beeindruckt von der spürbaren Leidenschaft des ganzen Teams. Ich fühlte mich sofort willkommen und sehr wohl. Genau dasselbe Gefühl hatte ich dann auch auf den Skiern, ich fühlte mich gleich sicher und stabil mit dem Set-up von Fischer. Das Material, die Firma und das ganze Fischer Team überzeugten mich sofort - ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit.

2. Gewähre uns doch bitte einen Einblick in deine Sommertrainings – was machst du alles, bis im Herbst die neue Saison los geht?

Zu Beginn des Sommers galt es einen lange und äußerst intensiven Konditionsblock zu absolvieren. Danach verbrachte ich ein paar ruhige Tage zuhause in Graubünden, um die Batterien wieder aufzuladen. Anfang August startete dann das Skitraining in Zermatt. Blockweise werde ich die ganze Vorbereitung bis die Saison losgeht mit meinem Team von SwissSki auf den Schweizer Gletschern absolvieren.

3. Wenn du an deine bisherige Karriere denkst: Welcher Moment bleibt dir besonders in Erinnerung?

Natürlich und ganz klar mein erster Super-G Weltcup Sieg in meiner Heimat St. Moritz. Dort, in dem Kanton wo ich aufgewachsen bin, ging mein Kindheitstraum in Erfüllung.

4.  Gibt es eine Person, die du als dein Vorbild bezeichnest? Wenn ja, wen und weshalb?

Vorbild ist vielleicht das falsche Wort, aber wie sehr viele auf dieser Welt, bewundere auch ich Roger Federer. Weshalb? Ich glaube, die Antwort erübrigt sich. :D

5. Begleitet dich die Leidenschaft zum Skifahren bereits dein ganzes Leben?

Ja. Mit drei Jahren bin ich das erste Mal auf Skiern gestanden. Meine beiden älteren Schwestern fuhren auch Ski, somit war klar, dass ich ihnen als Jüngste nacheifern wollte.

6. War es schon immer ein Ziel, Rennläuferin zu werden?

Als ich etwa 14 Jahre alt war, wollte ich wirklich Skirennläuferin werden. Davor ging es mir mehr darum, möglichst viel Zeit mit meinen Freunden vom Skiclub Rhinerhorn auf der Piste zu verbringen. Die Skirennen selbst waren bis zu diesem Zeitpunkt eher Nebensache für mich.

7. Wie verbringst du deine Zeit am liebsten, wenn du nicht gerade auf Ski stehst bzw. für die Ski-Saison trainierst?

Da wir über das ganze Jahr hinweg sehr viel unterwegs sind, genieße ich die Zeit zuhause vor allem mit meinen Freunden und der Familie. Meine Freizeit verbringe ich am liebsten draußen in der Natur, dort schalte ich am besten ab und tanke Energie. Da ich mitten in den Bündner Alpen wohne, liegen meine Lieblingsfreizeitbeschäftigungen auf der Hand – es sind u.a. Skitouren, Biken und Wandern.

8. Welche Ziele hast du dir für die kommende Olympia-Saison gesetzt?

Mein Ziel ist es, konstant vorne mitzufahren und erneut auf dem Weltcup Podest zu stehen. Und ja, ich träume von einer Olympischen Medaille.

9. Und last but not least: was bedeutet Skifahren für dich?

Skifahren ist meine Passion. Ich fühle mich frei und glücklich dabei.