Alpine

The history of (R)C4 - Die größten Erfolge

Nirgendwo sind Anforderungen an Mensch und Material größer als dort, wo Sekundenbruchteile über den Erfolg entscheiden: im Rennsport.

Fischer ist Anfang der Sechziger einer der größten Skihersteller der Welt. Seit dem Sieg im WM-Riesentorlauf von Egon Zimmermann im Februar 1962 in Chamonix steht Fischer auch im Rennlauf an der Spitze.

Schnell seit mehr als 50 Jahren! Ein Rückblick auf die letzten Jahrzeite der größten Erfolge von Fischer im alpinen Weltcup.

60er Jahre

Am 30. Jänner 1964 gewinnt Egon Zimmermann in Innsbruck olympisches Gold in der Abfahrt. Er ist damit am Höhenpunkt seiner Karriere angelangt. 50.000 Zuschauer säumen die Strecke und feuern den Österreicher an.

„Das Talent ist dünn wie ein Blatt Papier, alles andere ist die harte Arbeit“ – Egon Zimmermann

 

70er Jahre

Markus Wasmeier wird auf dem RC4 VACUUM Riesentorlaufweltmeister. 1973 gewinnt Franz Klammer die Abfahrt in Schladming und stellt mit einem Tempo von 111,26 km/h einen Weltrekord auf. Drei Jahre später, 1976, gewinnt Klammer Olympia in Innsbruck.

Heute sagt Klammer über die damaligen Verhältnisse: „Wir hatten früher bei einem Rennen fünf verschiedene Schneesorten.“

Weitere Erfolge feiern außerdem Hans Kniewasser, Othmar Kirchmair, Elfi Deufl und Regina Sackl, welche in der Saison 1978/79 den Slalom Weltcup für sich gewinnen konnte.

80er Jahre

1980 dominiert Fischer die Olympia-Abfahrt der Herren in Lake Placid. Der Österreicher Peter Wirnsberger gewann Silber und der Kanadier Steve Podborski Bronze.

Zwei Jahre später bei der Weltmeisterschaft 1982 in Schladming folgt der nächste Erfolg bei einer Großveranstaltung: Hartmann „Harti“ Weirather wird Weltmeister in der Abfahrt. 1985 wird Markus Wasmeier auf RC4 VACUUM Riesentorlaufweltmeister.

90er Jahre

Die Alpine Ski WM in Saalbach/Hinterglemm im Jahr 1991 wird mit dem Gewinn von sechs Medaillen zur erfolgreichsten in der Geschichte von Fischer:

Den Auftakt macht Thomas Stangassinger mit einer Silbermedaille im Slalom. Zum großen Star dieser WM wird aber ein junger Läufer namens Stephan Eberharter. Er holt sich als Außenseiter den Titel im Super-G.  Mit diesem Sieg im Rücken gewinnt er wenige Tage später auch noch Gold in der Kombination.

Die Kombination wird für Fischer zum totalen Triumph. Mit Stephan Eberharter, Kristian Ghedina und Günther Mader belegen drei Läufer von Fischer die Medaillenränge. Der Italiener Peter Rungaldier sorgt mit einem zweiten Platz in der Abfahrt dafür, dass Fischer an diesem Tag nicht leer ausgeht. Mit seiner Silbermedaille komplettiert er die erfolgreiche Ski WM.

 

Weiters feiern Thomas Stangassinger und Isolde Kostner im Weltcup Erfolge.

Gekrönt werden die erfolgreichen 90er-Jahre mit zwei Siegen von Atle Skardal im Super-G: 1996 siegt er in Sierra Nevada, ein Jahr darauf in Sestriere.  

2000er

Im Jahr 2001 gewinnt der Schweizer Michael von Grünigen bei der WM in St. Anton den Riesentorlauf und krönt damit seine erfolgreiche Laufbahn. Es ist die erste Goldmedaille für Fischer im Riesentorlauf seit dem Triumph von Markus Wasmeier im Jahr 1985 in Bormio.

Auch der Österreicher Mario Matt feiert in den 2000er Jahren etliche Erfolge auf Fischer Ski. Neben zahlreichen Erfolgen im Weltcup kann er 2006 in Turin den Slalom für sich entscheiden und bei der WM 2007 in Are feiert er im Slalom abermals einen Weltmeistertitel.

2010 – heute

Bekannte Namen wie Rainer Schönfelder, Steve Nyman, Manfred Mölgg, Reinfried Herbst und Jean Batiste Grange feiern in den 2010er Jahren zahlreiche Erfolge auf Fischer. 2011 kann der Kroate Ivica Kostelic den Gesamtweltcup und somit die große Kristallkugel mit nach Hause nehmen. 2014 feiert die Tirolerin Nicole Hosp bei den Olympischen Spielen in Sotschi gleich zwei Erfolge: Sie gewinnt Silber und Bronze. Zum krönenden Abschluss ihrer Karriere wird sie 2015 bei der WM in Vail/Beaver Creek Weltmeisterin im Mannschaftsbewerb und gewinnt Silber in der Alpinen Kombination. Auch der Russe Aleksandr Khoroshilov zeigt immer wieder im Weltcup auf und feiert 2015 beim Nightrace in Schladming seinen ersten Sieg.

Nicole Schmidhofer krönt sich 2017 in St. Moritz zur Super-G Weltmeisterin. In der Saison 2018/19 kann Nici den Abfahrts-Weltcup für sich entscheiden und wird 2. im Super-G Weltcup, gleich hinter ihr auf Platz 3. landet Mannschafts- und Markenkollegin Ramona Siebenhofer. 2019/20 belegt Nicole Schmidhofer im Super-G Weltcup den 3. Platz.

 

Der Oberösterreicher Vincent Kriechmayr feiert laufend nennenswerte Erfolge auf Fischer. 2017/18 und die beiden Saisonen darauf wird er jeweils mit dem zweiten Platz im Super-G Weltcup belohnt, 2018/19 zusätzlich mit einem dritten Platz im Abfahrts-Weltcup. Bei der Weltmeisterschaft in Are feiert er den starken zweiten Platz im Super-G sowie einen dritten Platz in der Abfahrt.

2020 ist das Jahr des Schweizers Daniel Yule. Er gewinnt nicht nur den Slalom in Madonna di Campiglio, sondern auch das Heimrennen in Adelboden und den legendären Slalom in Kitzbühel und beendet die Saison 2019/20 wie auch bereits das Jahr zuvor als 3. in der Slalomwertung.

Komplettiert wird das starke Fischer-Team aktuell von Katharina Truppe, Ramona Siebenhofer, Max Franz, Luca Aerni, Marlene Schmotz, Marina Wallner, Stefan Brennsteiner, … welche konstant im Weltcup aufzeigen.

 

…to be continued!