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Jarl Magnus Riiber gewinnt Finale dank PCR

Beim allerletzten Wettkampf der Saison in Schonach (GER) gewann wieder Jarl Magnus Riiber (NOR, Fischer Ski, Bindungen und Schuhe). Bernhard Gruber (AUT, Fischer Ski, Bindungen und Schuhe) wurde Dritter.

Dank des irregulären provisorischen Wertungssprung hatte Jarl Magnus Riiber bei seinem zwölften Saisonsieg, mit dem er sich in die Geschichtsbücher eintrug, keine nennenswerte Konkurrenz. Viele der Favoriten starteten nach einen "nicht ganz fairen" Wertungssprung mit mehreren Minuten Rückstand, weil die stürmischen Böen das Ergebnis stark verfälscht hatten. Heute waren ursprünglich zwei Sprünge und 15 Kilometer Langlauf geplant, was wegen der Wetterbedingungen aber nicht möglich war. "Wir haben heute morgen schon gesehen, dass es wechselhafter ist und stärkere Böen. Darum haben wir den Probedurchgang abgesagt. Wir stehen mit den Wetterdiensten in Kontakt, im Moment ist es zu stark, aber wenn es besser wird, können wir starten. Zwischen 12 Uhr und 1 Uhr soll es besser werden, aber wir hoffen, dass es etwas früher losgehen kann", meinte Race Direktor Lasse Ottesen um kurz nach elf. Statt länger zu warten, wurde dann aber wenige Minuten später das Springen abgesagt. "Wir haben mit den Meteorologen gesprochen und es hat sich leider nicht geändert, so dass wir aus Sicherheitsgründen absagen müssen. Darum können wir mit dem PCR heute leider nur 10km laufen." Jarl Magnus Riiber startete als Zweiter des provisorischen Wertungssprungs mehr als 30 Sekunden vor den nächsten guten Läufern Jan Schmid (NOR) und Bernhard Gruber und brachte diesen Vorsprung auch ungefährdet ins Ziel. Der Österreicher wurde Dritter. Akito Watabe (JPN, Fischer Ski, Bindungen und Schuhe) belegte den fünften Platz vor Ilkka Herola (FIN, Fischer Ski, Bindungen und Schuhe).

=> HS106/10km Schonach (GER)