Ramona Siebenhofer

Austria

  • 29.07.1991
  • Austria
  • 169 cm
Yule siegt in Kitzbühel - Kriechmayr Abfahrts-Zweiter
Yule siegt in Kitzbühel - Kriechmayr Abfahrts-Zweiter
Yule siegt in Kitzbühel - Kriechmayr Abfahrts-Zweiter
Yule siegt in Kitzbühel - Kriechmayr Abfahrts-Zweiter
Yule siegt in Kitzbühel - Kriechmayr Abfahrts-Zweiter

Alpine

Yule siegt in Kitzbühel - Kriechmayr Abfahrts-Zweiter

Fischer-Herz, was willst du mehr? Daniel Yule und Vincent Kriechmayr haben im Ski-Mekka Kitzbühel einmal mehr ihre Weltklasse bewiesen. Der Schweizer Yule gewann am Sonntag den Slalom am Ganslernhang, Kriechmayr ergatterte tags zuvor auf der Streif den zweiten Platz.

Für Yule war es der schon dritte Saisonsieg. „In Kitzbühel  zu gewinnen ist der Wahnsinn“, meinte der Schweizer, der noch „viele solche Emotionen erleben will.“ Die Chance dazu hat er bereits am Dienstag beim Nightrace in Schladming.

Während Yule auf der Welle der Erfolgs weitercarvt, hat Kriechmayr (AUT) auf der schwierigsten Abfahrt der Welt zu seiner Topform zurückgefunden. Der Oberösterreicher wollte "natürlich jetzt einmal zeigen, was ich draufhabe. Ich glaube, das ist mir ganz gut gelungen".

Ein etwas zu weiter Sprung über die Hausbergkante hat ihm vielleicht den Sieg gekostet. "Ich habe dann nur mehr geschaut, dass ich rüberkomme, und das ist sich um genau den Meter nicht ausgegangen, sonst hätte ich ein bisserl mehr Tempo mitnehmen können." Nur 22 Hundertstel fehlten dem Fischer-Fahrer (ex aequo mit Beat Feuz) letztlich auf Sieger Matthias Mayer.

Nicht nur Kriechmayr, der schon am Freitag mit Platz sechs im Super G aufgezeigt hatte, auch Fischer-Athlet Bryce Bennett fuhr sich auf der Streif ins Rampenlicht. Der US-Amerikaner kam mit Startnummer eins auf den tollen achten Endrang und meinte danach: „ Mein ganzes Leben werde ich mich an diese Zwischenführung erinnern." Matteo Marsaglia wurde vor Steven Nyman Zwölfter, Max Franz fuhr an die 15. Stelle.

Während die Herren in Kitzbühel am Start waren, gastierte der Weltcup-Tross der Damen im bulgarischen Bansko. Dort sorgte Ramona Siebenhofer mit Platz neun und zwölf in den beiden Anfahrten für die besten Fischer-Platzierungen. Im Super G am Sonntag belegte die durch eine Krankheit geschwächte Nicole Schmidhofer Platz 13.