Lucas Chanavat

France

  • 17.12.1994
  • France
Schweden und Frankreich gewinnen Teamsprint in Dresden
Schweden und Frankreich gewinnen Teamsprint in Dresden
Schweden und Frankreich gewinnen Teamsprint in Dresden
Schweden und Frankreich gewinnen Teamsprint in Dresden
Schweden und Frankreich gewinnen Teamsprint in Dresden
Schweden und Frankreich gewinnen Teamsprint in Dresden
Schweden und Frankreich gewinnen Teamsprint in Dresden
Schweden und Frankreich gewinnen Teamsprint in Dresden

Nordic

Schweden und Frankreich gewinnen Teamsprint in Dresden

Den Sieg im Teamsprint am Dresdner Elbufer holten sich Maja Dahlqvist (SWE) und Linn Svahn (SWE, Fischer **) gefolgt von den Schweizerinnen Van der Graaff/Fähndrich (SUI) und Evelina Settlin (SWE, Fischer ***) und Linn Sömskar (SWE) wurden Dritte. Bei den Herren feierten Renaud Jay (FRA) und Lucas Chanavat (FRA, Fischer ***) den ersten französischen Teamsprint-Sieg vor den Schweden Marcus Grate (SWE, Fischer ***) und Johan Häggström (SWE, Fischer ***) sowie den Russen Andrey Krasnov (RUS, Fischer ***) und Gleb Retivykh (RUS, Fischer ***).

In Dresden wurde erstmals im Teamsprint nach jeder 650 Meter kurzen Runde gewechselt, so dass die Gesamtdistanz zwar unverändert blieb, aber jeder Läufer sechsmal zum Einsatz kam. Die Taktik der schwedischen Favoritinnen Maja Dahlqvist und Linn Svahn war schon im Vorlauf klar ersichtlich: Maja Dahlqvist erhöhte früh das Tempo und sorgte dafür, dass sich das Duo leicht absetzen konnte. So war es auch im Finale, wo Dahlqvist in Runde sieben das Tempo anzog. Zwar verlangsamte ihre Partnerin Linn Svahn nach dem Wechsel das Tempo wieder, nach Dahlqvists erneutem Antritt in Runde neun hielt sie anschließend aber auch die Geschwindigkeit hoch, so dass der Vorsprung schon relativ deutlich war. In Maja Dahlqvists letzter Runde verließen die Schwedin aber etwas die Kräfte, so dass die starken Schweizerinnen durch Laurien van der Graaff als Einzige die Lücke schließen konnten. Nun ging es zwischen Linn Svahn und Nadine Fähndrich um den Sieg, dahinter kämpften Schweden II und Norwegen I um Platz drei. Linn Svahn lief ihre gesamte Schlussrunde von vorn, bis sich Nadine Fähndrich auf der Zielgeraden neben sie schob. Meter um Meter schoben sie sich näher an die Ziellinie heran und am Ende entschieden 0,09 Sekunden zu Gunsten der Schwedin. "Das war unsere Strategie, dass ich auf meinen letzten drei Runden das Tempo erhöhe, um Linn einen guten Start zu geben", meinte Maja Dahlqvist. Ihre Teamkollegin Linn Svahn fügte hinzu: "Es ist schön, dass Schweden II auch mit auf dem Podium steht. Es ist eine tolle Athmosphäre in einem City-Sprint, besonders wenn die Sonne rauskommt. Wir machen oft gute Rennen, wenn die Sonne scheint." Evelina Settlin und Linn Sömskar setzten sich im Zielsprint knapp gegen Julie Myhre (NOR, Fischer ***) und Maiken Caspersen Falla (NOR, Fischer ***) durch, so dass die Norwegerinnen auch heute ohne Podium blieben. Die Amerikanerinnen Julia Kern (USA, Fischer **) und Sophie Caldwell(USA) belegten den fünften Platz vor den Russinnen Nina Dubotolkina (RUS) und Hristina Matsokina (RUS, Fischer ***).

=> Teamsprint F Dresden (GER)

Im Teamsprint-Finale der Herren war das Tempo lange Zeit gering. In der neunten Runde verschärfte Norwegen II durch Pål Trøan Aune (NOR, Fischer ***) das Tempo und auch auf den nächsten beiden Runden waren er und sein Kollege Eirik Brandsdal (NOR, Fischer ***) immer an der Spitze zu finden. Mit einem perfekten letzten Wechsel ging dann Norwegen I, vertreten durch Håvard Solås Taugbøl (NOR) und Sindre Bjørnestad Skar (NOR, Fischer ***), an die Spitze und schlug ein hohes Tempo an gefolgt von Frankreichs Lucas Chanavat und Eirik Brandsdal. Auf der Zielgeraden kämpften Sindre Skar und Lucas Chanavat Kopf an Kopf um den Sieg, den sich schließlich das französische Duo Renaud Jay und Lucas Chanavat sicherte. Für Frankreich war es der erste Weltcupsieg in einem Teamsprint. Da Skar im Zielsprint die Kräfte ausgingen, schoben sich die Schweden Marcus Grate und Johan Häggström noch auf den zweiten Platz. Auch der Russe Gleb Retivykh, im Team mit Andrey Krasnov, schlängelte sich noch an dem Norweger vorbei, der vor Norwegen II nur Vierter wurde. Die Italiener gehörten überraschend schon auf Pellegrinos vorletzter Runde zu den Geschlagenen, so dass Stefan Zelger (ITA, Fischer ***) und Federico Pellegrino (ITA) über Platz sechs nicht hinauskamen.

=> Teamsprint F Dresden (GER)

* = Fischer Ski

** = Fischer Ski und Bindungen

*** = Fischer Ski, Bindungen und Schuhe