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Falla und Klæbo feiern Favoritensiege im Klassiksprint

Mit Maiken Caspersen Falla (NOR, Fischer ***) und Johannes Høsflot Klæbo (NOR, Fischer ***) freuten sich zwei absolute Top-Favoriten über den Auftakt-Sieg in Ruka (FIN). Die weiteren Podestplätze auf der ersten Etappe der Drei-Tages-Tour holten sich bei den Damen Jonna Sundling (SWE, Fischer **) und Sadie Maubet Bjornsen (USA, Fischer ***).

Es war ein Finale der Damen, in dem es lange nach einer Überraschung aussah. Maiken Caspersen Falla musste das Tempodiktat über wiete Strecken ihrer noch unbekannten Teamkollegin Ane Appelkvist Stenseth (NOR) überlassen und schien Probleme zu haben, der Kollegin zu folgen. Sie musste dann aber im letzten Anstieg aber ihrem hohen Tempo Tribut zollen: Falla ging wieder vorbei, riss eine große Lücke und feierte einen souveränen ersten Saisonsieg. "Das ist ein schönes zehnjähriges Jubiläum, 2008 war ich das erste Mal hier. Es ist eine meiner Lieblingsstrecken. Ich mag diesen klassischen Anstieg hier. Das war ein gelungenes Jubiläum, ein sehr gutes Rennen. Ich habe versucht, eine gute Position im ersten Anstieg zu haben und dann einige Energien zu sparen. Dann wollte ich explodieren und das hat auch so geklappt", freute sich die Norwegerin über ihren 20. Weltcupsieg, der ihr für die Mini-Tour in diesem Jahr nur noch 30 Bonussekunden einbrachte. Jonna Sundling gehörte zu den wenigen Schwedinnen, die heute mit dem Ergebnis zufrieden sein werden. Die meisten Athletinnen des starken Sprintteams schieden im Prolog oder im Viertelfinale aus. Mit ihrem zweiten Platz egalisierte Sundling ihr bisher bestes Weltcupergebnis. In einem Fotofinish sicherte sich die seit dem Sommer mit einem Franzosen verheiratete Sadie Maubet Bjornsen den letzten Podestplatz um Haaresbreite vor Ane Appelkvist Stenseth. Stina Nilsson (SWE, Fischer **) konnte ab der Hälfte des Finals dem Tempo der Norwegerinnen nicht mehr folgen und musste eine Lücke aufgehen lassen. Während andere Athletinnen, die sich noch hinter Stenseth, Falla und Nilsson an einer Kurve verhakt hatten, sich noch wieder zurück kämpften, konnte Nilsson nicht mehr um die ersten Plätze mitkämpfen. Die Schwedin hatte im Stadion nicht mehr genügend Kräfte für einen Endspurt und wurde Fünfte.

=> Sprint C Ruka (FIN)

Kaum ein Zweifel bestand am erneuten Sieg des überlegenen Klassiksprinters Johannes Høsflot Klæbo - obwohl der Norweger selbst wohl auch noch bei seinem Fauxpas vor genau einem Jahr war. Auch diesmal bemühte sich Alexander Bolshunov (RUS) wieder, dem Norweger Paroli zu bieten. Er erhöhte im Doppelstockschub das Tempo im Flachen und übernahm die Führung vor Richard Jouve (FRA) und Klæbo. Auf dem Weg zum letzten Anstieg spielte er seine Stärken und war mit seinem ungewöhnlichen Laufstil, den keiner so richtig kopieren kann, wieder eine Klasse für sich. "Es ist schön, wieder in Ruka zu sein. Letztes Jahr lief es nicht so gut, aber nun freue ich mich, hier wieder zu gewinnen und mit Pål auf dem Podium zu stehen. Meine Technik funktioniert scheinbar gut. Ich trainiere das das ganze Jahr", meinte der zweifache Gesamtweltcup-Sieger. Landsmann Pål Golberg wurde Zweiter vor dem Franzosen und dem Russen. Rang fünf ging an Emil Iversen (NOR, Fischer ***) und Oskar Svensson (SWE, Fischer ***.

=> Sprint C Ruka (FIN)

Fischer * = Fischer Ski

Fischer ** = Fischer Ski und Bindung

Fischer *** = Fischer Ski, Bindung und Schuhe