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Alpine

Neuzugang Luca Aerni im Interview

Die Fischer Race Family freut sich über einen Neuzugang: Luca Aerni wird ab der kommenden Saison mit Fischer an den Start gehen. Der 27-jährige Schweizer ist spezialisiert auf die Disziplinen Slalom, Riesenslalom und Alpine Kombination. „Mit Luca bereichert uns ein motivierter Athlet mit viel Potential. Wir sind davon überzeugt, dass er seine Form weiter ausbauen wird und zur Weltspitze zurückkehrt. In jedem Fall werden wir ihn bestmöglich dabei unterstützen und freuen uns auf die Zusammenarbeit“, so Rennchef Siegi Voglreiter.

Was Luca dazu veranlasst hat, zu Fischer zu wechseln, seine Pläne im Sommer sowie seine Ziele verriet er uns bei seinem Besuch in Ried ...

Luca, wir freuen uns ganz besonders, dich im Team der Fischer Race Family zu begrüßen! Wie bist du zum Entschluss gekommen, in Zukunft mit Fischer an den Start zu gehen?

Danke, ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit und die neue Challenge. Leider ging die Saison ja früher zu Ende als geplant – zum Glück ergab sich vor dem Corona Lock-Down dennoch die Möglichkeit mit Fischer auf Schnee zu gehen und das Material zu testen. Nach ein paar Schwüngen war mir klar, dass die Chemie stimmt. Nicht nur was das Material betrifft, sondern auch das sehr familiäre Team von Fischer.

Neben Daniel Yule, Tanguy Nef oder auch Urs Kryenbühl – um nur ein paar Athleten zu nennen -  verstärkst du das starke Schweizer Fischer Team. Ist das Team eine zusätzliche Motivation für dich?

Ja, es fühlt sich sehr gut an und ist gleichzeitig spannend Schweizer Team-Kollegen mit gleichem Ausrüstungspartner zu haben. Und es pusht zusätzlich, da sie auch Sparring Partner für mich darstellen – diese Voraussetzung hatte ich bei meinem vorhergehenden Ausrüstungspartner leider nicht. Es haben sich inzwischen auch Freundschaften entwickelt. So treffe ich mich mit Daniel auch gerne mal privat, beispielsweise für eine kleine Golfpartie.

Wer gewinnt meistens?

Sagen wir mal so, bei unserer letzten Begegnung konnte ich gewinnen - lieber wäre ich aber wieder einmal auf den Skiern vor ihm ;) 

Gibt es für dich eigentlich so etwas wie eine Pause nach einer anstrengenden Weltcup Saison?  

Ja, sowieso. Ende der Saison, nach den Skitests sowie den Schweizer Meisterschaften gönne ich mir ca. 2-3 Wochen Pause. Entweder geht es dann ab in den Süden oder weiter weg zum Abschalten und Kraft tanken. Die letzten Jahre verbrachte ich die Pausen beispielsweise in Thailand, Frankreich, Fuerteventura oder Sardinien. An Action und Bewegung darf es hier nicht mangeln – sei es Surfen, Wandern oder Klettern. Nur herumliegen am Strand ist nichts für mich. Heuer gestaltete sich das Reisen ja etwas schwieriger - daher verbrachte ich viel Zeit in den Bergen zu Hause, was mir auch sehr viel Spaß gemacht hat.

 

Wie verbringst du deine Zeit am liebsten wenn du nicht gerade auf Ski stehst bzw. für die Ski-Saison trainierst?

Ich liebe das Reisen, die Berge, Surfen, Golfen und Klettern. Wichtig ist mir aber ganz besonders, viel Zeit mit Freunden und Familie zu verbringen.

Wie gestaltet sich dein Training jetzt im Sommer, was ist bis zum Beginn der nächsten Saison geplant?

Anfang Mai startet das intensive Konditionstraining: 2-3x am Tag und 5-6x in der Woche. Das ist speziell am Anfang, nach einer längeren Pause, ganz schön anstrengend. Nach ein paar Wochen, wenn das Fitness-Level wieder steigt, steigt auch der Spaß-Faktor.

Beim Konditionstraining arbeite ich meistens mit einem eigenen Konditionstrainer zusammen. Im Kraftraum trainiere ich entweder mit ihm oder alleine - ich nütze die Zeit im Sommer allerdings auch gerne um mit anderen Athleten zu sporteln, sei es gemeinsam biken oder auch joggen zu gehen. Trainiert wird den ganzen Sommer durch, mit einer kleinen Pause im Juni bevor es dann im Juli wieder regelmäßig mit dem Schneetraining weitergeht. So steht Anfang Juli bereits der nächste Skitest mit Daniel und Tanguy in Zermatt am Programm, darauf freue ich mich schon.

 

Was ist deine Motivation für das harte Training?

Das Gefühl die Ziellinie zu überqueren und stolz auf die eigene Leistung zu sein. Träume zu haben und dafür zu kämpfen.

Welche Ziele hast du dir für die kommende Saison gesetzt?

Natürlich möchte man am liebsten nur gewinnen. Aber man muss auch realistisch bleiben. Im Wesentlichen möchte ich meine Leichtigkeit in der Technik wiedererlangen, an einem stabilen Oberkörper arbeiten und somit den Beinen mehr Spiel zu lassen. Wenn die Technik passt, findet sich auch der Spaß wieder und das ist ein gutes Erfolgsrezept.

In weiterer Sicht möchte ich unter die Top 30 fahren und im WC, speziell im Slalom als Hauptdisziplin aber auch im in der alpinen Kombination, trumpfen.

Welche Gefühle verbindest du mit Skifahren?

Für mich bedeutet Skifahren Spaß und Freiheit. Es ist schön die Zeit beim Skifahren in der Natur und mit guten Freunden zu verbringen. Speziell in Hinblick auf Skirennen ist ein unglaubliches Gefühl bei einem Rennen zu gewinnen oder ein gutes Resultat zu erzielen und stolz auf die eigene Leistung sein zu können.

Vielen Dank für das Interview Luca!