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Deutsche Skispringerinnen triumphieren bei WM-Premiere

Beim neuen Teamwettkampf der Skispringerinnen bei Weltmeisterschaften sicherte sich das deutsche Team mit Juliane Seyfarth, Ramona Straub (beide GER), Carina Vogt und Katharina Althaus (beide GER, Fischer) erwartungsgemäß die Goldmedaille. Silber ging an Eva Pinkelnig (AUT), Jacqueline Seifriedsberger, Chiara Hölzl und Daniela Iraschko-Stolz (alle drei AUT, Fischer) vor Anna Odine Strøm, Ingebjørg Saglien Bråten, Silje Opseth und Maren Lundby (alle NOR, Fischer).

Deutschland, Norwegen und Österreich - das waren die Teams, die heute für die Medaillen in Frage kamen mit Deutschland als klarem Favoriten. Slowenien und Japan sind in dieser Saison zu schwach, um in de Kampf um die Medaillen einzugreifen - Japan belegte sogar nur den sechsten Platz. Bei den Favoriten aus Deutschland war überraschend die eigentlich Schwächste heute die klar Beste: Ramona Straub. "Ich kam von Anfang an mit dieser Schanze super zurecht", meinte sie und machte im ersten Durchgang aus neun Punkten Rückstand 20 Punkte Vorsprung. Dieser Abstand auf Österreich oder Norwegen, die durch Schanzenrekord von Maren Lundby kurzzeitig vor Österreich lagen, blieb bis zum Ende relativ konstant, so dass das deutsche Quartett über historisches Gold als erster Titelträger bei Weltmeisterschaften jubeln konnten. Im österreichischen Team zeigte Daniela Iraschko-Stolz mit 104,5 Meter den weitesten Sprung, zeigte aber auch, dass sie nach drei Wochen Bettruhe wegen Lungenentzündung noch nicht wieder stabil ist. Am Ende trennten Österreich und Norwegen nur vier Punkte. Slowenien belegte den vierten Platz vor Russland.

=> HS109 Team Seefeld (AUT)