Eirik Brandsdal

Norway

  • 11.11.1986
  • Norway
  • 182 cm

Nordic

Schwedinnen und Norweger feiern Doppelsiege im Teamsprint

Maja Dahlqvist (SWE) und Stina Nilsson (SWE, Fischer Ski und Bindungen) gewannen den Teamsprint am Dresdner Elbufer (GER) vor ihren Teamkolleginnen Ida Ingemarsdotter (SWE) und Jonna Sundling (SWE, Fischer Ski und Bindungen). Bei den Herren feierten die Norweger einen Doppelsieg durch Erik Valnes und Sindre Bjørnestad Skar (beide NOR, Fischer Ski, Bindungen und Schuhe) vor Eirik Brandsdal (NOR, Fischer Ski, Bindungen und Schuhe) und Pål Golberg (NOR).

In sämtlichen Rennen des Teamsprint bei Damen und Herren sowohl im Halbfinale wie auch später in den Finalläufen wurde enorm langsam gelaufen über fast die gesamte Distanz, was am flachen Streckenverlauf sowie am Gegenwind lag, der die Sportler wieder auf der Startgeraden behinderte. So hielten sich die favorisierten Schwedinnen zunächst zurück, bis sie auf der vorletzten Doppelrunde das Kommando übernahmen. Stina Nilsson, heute als Startläuferin unterwegs, attackierte nach dem Wechsel und setzte sich leicht ab, Ingemarsdotter und Mari Eide (NOR, Fischer Ski, Bindungen und Schuhe) mit leichtem Abstand hinter sich. Nach dem Wechsel war das Trio aber wieder zusammen. In der zweiten Runde attackierte Maiken Caspersen Falla (NOR, Fischer Ski, Bindungen und Schuhe) an den Wellen auf der Startgeraden, konnte sich aber nicht absetzen. Die entscheidenden Attacke war dann die von Maja Dahlqvist am Anstieg, der ihr und Stina Nilsson den Sieg bringen sollte. Um Platz zwei bis vier gab es einen harten Kampf zwischen Falla, Sundling und Caldwell. Nach Fotofinish wurden alle drei zeitgleich gewertet: Schweden vor Norwegen und den USA, die mit Julia Kern (USA, Fischer Ski und Bindungen) eine Sportlerin mit deutschen Wurzeln am Start hatten. "Wir hatten einen guten Tag und sehr gute Ski. Sehr schön, dass die anderen Zweite wurden. Aber es ist auch schade, dass wir nicht drei Mannschaften stellen konnten", schmunzelte Stina Nilsson.

=> Teamsprint Dresden (GER)

Im Finale der Herren war das Tempo sogar noch deutlich langsamer, so dass wirklich niemand Probleme hatte, den Anschluss zu halten, bis das Tempo endlich schneller wurde. Das war zum vierten Wechsel hin der Fall und Norwegen, Schweden und Russland2 führten das Rennen an. Dietmar Nöckler (ITA, Fischer Ski, Bindungen und Schuhe) arbeitete sich ebenfalls nach vorne, um Federico Pellegrino (ITA) die bestmögliche Ausgangsposition mitzugeben. Golberg kam vor Nöckler zum letzten Wechsel und Pellegrino ging das Rennen mit Wut im Bauch nach seiner gestrigen Disqualifikation sehr forsch an und führte das Feld vor Norwegen, Frankreich und Norwegen an. Eirik Brandsdal ging als Erster in die letzte Runde vor dem bärenstark laufenden Dominik Baldauf (AUT, Fischer Ski, Bindungen und Schuhe), der zusammen mit Tobias Habenicht (AUT) ein Team bildete, und Pellegrino. In der letzten Wende mussten die vom Pech verfolgten Franzosen mit Jouve einen Stockbruch hinnehmen und Dominik Baldauf erlitt am Anstieg an dritter Stelle liegend dasselbe Schicksal. Sindre Bjørnestad Skar war von niemandem mehr einzuholen und feierte zusammen mit Erik Valnes seinen zweiten Sieg an diesem Wochenende. "Man muss von vorne laufen und sich aus allem Ärger raushalten", erklärte Skar, obwohl das Team erst kurz vor Schluss des Rennens die Führung übernahm. "Das haben wir gut gemacht und in Führung beim letzten Wechselübergeben. Das hat alles gut geklappt." Rang zwei holten sich ihre Teamkollegen Eirik Brandsdal und Pål Golberg, die den Doppelsieg perfekt machten. Russlands Artem Maltsev (RUS, Fischer Ski und Bindungen) und Gleb Retivykh (RUS, Fischer Ski, Bindungen und Schuhe) sicherten sich das Podium vor den Schweizern Roman Schaad und Jovian Hediger (beide SUI), die früher im Rennen ebenfalls einen zerbrochenen Stock ersetzen mussten. Andrey Krasnov und Alexander Terentev (beide RUS, Fischer Ski, Bindungen und Schuhe) kamen als Russland2 als Fünfte ins Ziel.

=> Teamsprint Dresden (GER)