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Didrik Toenseth

Norway

  • 10.05.1991
  • Norway
Therese Johaug gewinnt schweres 10 Kilometer-Rennen
Therese Johaug gewinnt schweres 10 Kilometer-Rennen
Therese Johaug gewinnt schweres 10 Kilometer-Rennen
Therese Johaug gewinnt schweres 10 Kilometer-Rennen
Therese Johaug gewinnt schweres 10 Kilometer-Rennen
Therese Johaug gewinnt schweres 10 Kilometer-Rennen
Therese Johaug gewinnt schweres 10 Kilometer-Rennen
Therese Johaug gewinnt schweres 10 Kilometer-Rennen
Therese Johaug gewinnt schweres 10 Kilometer-Rennen
Therese Johaug gewinnt schweres 10 Kilometer-Rennen

Nordic

Therese Johaug gewinnt schweres 10 Kilometer-Rennen

Im Neuschnee von Falun (SWE) konnte sich Therese Johaug (NOR, Fischer Ski, Bindungen und Schuhe) den Sieg über 10 Kilometer im freien Stil sichern und ihre unglaubliche Siegesserie weiter fortsetzen. Ebba Andersson (SWE, Fischer Ski, Bindungen und Schuhe) wurde Zweite. Im Rennen der Herren ging die perfekt geplante Taktik von Martin Johnsrud Sundby (NOR, Fischer Ski, Bindungen und Schuhe) nicht ganz auf. Er wurde Zweiter hinter Alexander Bolshunov (RUS), Rang drei ging an Didrik Tønseth (NOR, Fischer Ski, Bindungen und Schuhe).

Am Morgen machte die Nachricht die Runde, dass zwei Athletinnen heute nicht am Start stehen können: Sophie Caldwell (USA) verletzte sich gestern bei einem der vielen Stürzen im sulzigen Frühjahrsschnee, und Natalia Nepryaeva (RUS, Fischer Ski, Bindungen und Schuhe) musste sich wegen Krankheit abmelden und konnte zumindest heute nicht um den Gesamtweltcup kämpfen. Ob sie für das abschließende Weltcupfinale reise- und wettkampffähig sein wird, bleibt abzuwarten. Die Bedingungen waren auch heute sehr schwierig, zum Sulz von gestern in den Abfahrten gesellte sich nun Neuschnee, der die gesamte Strecke sehr tief machte. Wie meistens in diesem Winter entschied sich Topfavoritin Therese Johaug für eine frühe Nummer innerhalb der roten Gruppe, um wieder die Zeit vorzulegen, die die anderen zu schlagen haben. Wie schon in den letzten Wochen fällt ihr Vorspung auf die Zweitplatzierte aber nicht mehr so riesig aus wie in der ersten Saisonhälfte. Nach der ersten 5 Kilometer-Runde mit dem anstrengenden Mördarbakken führte Johaug 13 Sekunden vor Ebba Andersson. "Das war heute sehr schwer zu laufen. Ich habe mich unterwegs gar nicht so gut gefühlt, aber das ging ja jedem so. Die Bedingungen waen sehr schwierig mit dem tiefen Schnee", so Johaug. Im Anstieg der zweiten Runde konnte die Norwegerin ihren Vorsprung auf die Schwedin noch um fünf Sekunden ausdehnen, die mit dem zweiten Platz aber überglücklich war. Um den dritten Platz entwickelte sich ein spannendes Duell: Lange Zeit war Ingvild Flugstad Østberg (NOR, Fischer Ski, Bindungen und Schuhe) auf dem Weg zum Podestplatz, um wichtige 60 Weltcuppunkte zu holen und damit ihren Vorsprung auf Nepryaeva auf über 100 Punkte auszubauen. Aber Jessie Diggins (USA) kämpfte bis zum letzten Meter, holte einige Sekunden auf und lag im Ziel 0,5 Sekunden vor der Norwegerin, die damit nun 93 Punkte Vorsprung auf die Russin hat. Nathalie von Siebenthal (SUI, Fischer Ski, Bindungen und Schuhe) überzeugte vor ihrer angekündigten Weltcuppause mit einem weiteren siebten Platz. Rang acht ging an Yulia Belorukova (RUS, Fischer Ski, Bindungen und Schuhe).

=> 10km F Falun (SWE)

Besser kann man ein Rennen taktisch nicht planen - aber übernehmen sollte man sich auch nicht: Das norwegische Team hatte sich vorher alles perfekt überlegt - über Bedingungen und vermutliche Rundenzeiten nachgedacht und dann spekuliert, dass der schnelle Alexander Bolshunov, der im Kampf um den Gesamtweltcup unbedingt einen Sieg brauchte, sicher die letzte Startnummer der roten Gruppe (59) nehmen würde. Davon ausgehend und eine vermutliche Rundenzeit um die elf Minuten vorausgesetzt, entschied sich Martin Johnsrud Sundby für die Startnummer 47 und sein Plan schien voll aufzugehen. Mit 11:05 Minuten beendete der Norweger die erste Runde und sah den Start des Russen, an dessen Fersen er sich ab dem Mörderbakken heftete. Verglichen mit Tønseth machte Sundby zwischen Kilometer fünf und zehn etwa 20 Sekunden gut und lag nach zehn Kilometern gleichauf mit dem Russen. Im anschließenden Mördarbakken konnte Sundby aber nicht mehr dem Tempo Bolshunovs mitgehen und verlor auf den nächsten Kilometern auf den Russen, konnte den Rückstand aber in Grenzen halten. Alexander Bolshunov gewann mit 8,9 Sekunden Vorsprung, Sundby wurde Zweiter und grinste bei der Ankunft des Russen verschmitzt, bevor er sich im Ziel vor Bolshunovs Leistung verbeugte - auch der Russe konnte darüber und über den Verlauf des Rennens nur lachen.

Neben den beiden Duellanten um den Sieg gingen auch die folgenden Plätze an Norwegen und Russland. Didrik Tønseth schaffte relativ ungefährdet mit 17 Sekunden Rückstand den Sprung aufs Podest. Rang fünf ging an Andrey Larkov (NOR, Fischer Ski, Bindungen und Schuhe). Alexey Chervotkin (RUS, Fischer Ski, Bindungen und Schuhe), der nach der ersten Runde noch auf Podestkurs gelegen hatte, dann aber viel einbüßte, wurde Siebter. Rang neun holte sich der 22-jährige Andorraner Ireneu Esteve Altimiras (AND, Fischer Ski, Bindungen und Schuhe), der zum ersten Mal unter die besten Zehn lief. Johannes Høsflot Klæbo (NOR, Fischer Ski, Bindungen und Schuhe) erhielt für seinen 19. Platz nur zwölf Punkte und führt im Gesamtweltcup nur noch mit 14 Punkten vor Bolshunov, der nun beim Weltcupfinale die besseren Karten hat.

=> 15km F Falun (SWE)