Das NIS-System bietet den einzigartigen Vorteil der Verstellbarkeit. Durch die Verschiebbarkeit der Bindung auf der NIS-Platte ist ein individuelles Fine Tuning möglich.

Diese Möglichkeit der individuellen Anpassung ist nicht nur für den Rennläufer von Bedeutung. Auch der Freizeitläufer, sowie der Einsteiger profitieren von der Verstellmöglichkeit.

Grundsätzlich geht man von der Montageposition im Balancepunkt aus. Von dieser Grundeinstellung können einzelne individuelle Veränderungen je nach Lauftechnik vorgenommen werden. Mittels des NIS-Schlüssels können diese Veränderungen im Handumdrehen, auch noch auf der Loipe, vorgenommen werden.

Wie sich die unterschiedlichen Positionen der Bindung auf die Performance der Ski auswirkt und wie sich dadurch das Steig- und Gleitverhalten der Ski verändert, wird im Folgenden anschaulich dargestellt. In den Grafiken werden die unterschiedlichen Druckverteilungen je nach Bindungsposition farblich gekennzeichnet.
AUSWIRKUNGEN BEI SKATING
Bindung weiter vor:

  Mehr Druck im Schaufelbereich
  Vorteil: mehr Stabilität beim Gleiten
  Achtung: verliert an Geschwindigkeit


Bindung weiter nach hinten:

  Druckreduktion im Schaufelbereich
  Vorteil: Fehler verzeihender bzgl. der Lauftechnik
  Achtung: verliert an Dynamik

AUSWIRKUNGEN BEI CLASSIC – GLEITPHASE

Bindung weiter vor:

  Beim Gleiten mehr Druck im Schaufelbereich
  Achtung: verminderte Gleiteigenschaften



Bindung weiter nach hinten:

  Beim Gleiten weniger Druck im Schaufelbereich
  Vorteil: bessere Gleiteigenschaften
AUSWIRKUNGEN BEI CLASSIC – ABSTOSS

Bindung weiter vor:

  Beim Abstoß mehr Druck auf die Steigzone
  Vorteil: leichteres Steigen, sicherer Abstoß



Bindung weiter nach hinten:

  Beim Abstoß weniger Druck auf die Steigzone
  Achtung: schwieriger im Abstoß