Andrea Limbacher (AUT)
Ophelie David (FRA), Andrea Limbacher (AUT), Julie-Brendengen Jensen (NOR) und Marielle Thompson (CAN)
Conradign Netzer (SUI)

„BOCK“ IN QUALI, PLATZ DREI IM ENDKLASSEMENT: LIMBACHER IM VORMARSCH

11.01.2012
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„Alpe d’Huez ist normalerweise keine Strecke die mir liegt. Und ausgerechnet hier hole ich mein erstes Podium!“ Überglücklich strahlte Andrea Limbacher über ihren heutigen Triumph im Skicross Weltcup. Zwei Jahre bedurfte es, bis endlich der Bann gebrochen war und die Österreicherin ihr Talent auf der Strecke im französischen Alp d’Huez unter Beweis stellen konnte. Freudig gratulierte sie auch ihrem Fischer-Markenkollegen Conradign Netzer (SUI). Der belegte Rang Fünf – wir gratulieren!

Fehler motiviert zu erstem Podestplatz

 

Nach einem „Bock“ im Qualifikationslauf rutschte die 22-Jährige Oberösterreicherin gerade noch in den Hauptbewerb. Angespornt vom schweren Fehler, gab Limbacher beim heutigen Rennen erst so richtig Gas: „Das motivierte mich umso mehr. Meine Starts klappten wie am Schnürchen und auch die Ski sind voll marschiert!“ Nach dem eher ernüchternden Siebenten Rang beim Heimrennen in St. Johann, bedeutet Rang Drei den ersten, lang ersehnten Stockerlplatz für Limbacher: „Das hat jetzt schon ewig gedauert. Ich fuhr immer ganz gut mit, aber es fehlte bisher das letzte Quäntchen zum großen Erfolg.“ Und obwohl sich die hübsche Skicross-Dame zu den Technikerinnen zählt, konnte sie das Stockerl erstmals auf einer „Gleiterstrecke“  erklimmen: „Alp d’Huez ist eher eine Schießerstrecke, aber diesmal waren schöne Elemente eingebaut. So konnte ich trotzdem meine technischen Fähigkeiten ausspielen!“

 

Erfolgsfeier muss verschoben werden

 

Zum Feiern bleibt beim straffen Weltcup-Kalender leider keine Zeit. Morgen geht es bereits weiter nach Les Contamines (FRA) und anschließend erst nach Hause. „Dort werde ich mir dann ein Gläschen Sekt genehmigen um auf den schönen Erfolg anzustoßen.“ Und wer weiß, vielleicht hat Andrea Limbacher dann bereits einen zweiten Erfolg zu feiern.